Dinge des Lebens; und der Freiheit von [Sub]Kultur bis Zivilisation usw.
Die Ramones des neuen Jahrtausends
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Das neue Album von No Age »Snares Like a Haircut«
Das kalifornische Noise-Rock-Duo No Age hat sein viertes
Album aufgenommen, das keinerlei Altersmüdigkeit erkennen lässt.
Die Band des in Los Angeles beheimateten Sängers und
Schlagzeugers Dean Spunt und des Gitarristen Randy Randall hört auf den
Namen No Age. Nach dem Ableben ihrer Band Wives erkannten sie die
Vorzüge des Musizierens zu zweit und machten als Duo weiter. Innerhalb
kürzester Zeit wurden sie eine kreative Größe mit umfangreichen Output,
der sich nicht nur auf das Hörbare beschränkt, sondern auch eine
Vielzahl an Videos und multimedialen Performances beinhaltet. Auch das
Kuratieren von Ausstellungen gehört dazu. Der nichtkommerzielle
Veranstaltungsort »The Smell« in Los Angeles ist der Mittelpunkt einer
Szene, in der auch No Age sich seit Jahren bewegen. Ihre erste
Compilation »Weirdo Rippers« war dem Club gewidmet, das Cover zierte
seine Eingangstür.
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Seit elf Jahren existieren No Age, eine lange Zeit im Pop. Die
Erwartung ist groß an eine Band, deren Debütalbum »Nouns« – im
Jahr 2008 auf Sub Pop Records erschienen – ein wahrer Liebling der
Kritik war und auch diesseits des Atlantiks viel Aufmerksamkeit erregte.
»Nouns« ist prägend gewesen, den Sound des Albums haben seitdem
zahllose Bands abgekupfert: Scheppernde Drums, simple Rhythmen, weit
aufgerissene, schneidend-noisige Gitarrenverstärker, keinerlei
vertrackte Strukturen, eher klar und immer laut. Darüber thront der
Gesang als einziges Melodieelement, das sich aber umso charmanter
einschleicht – der Ohrwurmfaktor der Debütplatte ist enorm hoch. In
Anbetracht dessen, dass bei den Songs wenige Refrains im klassischen
Sinne zu finden sind, ist das mehr als bemerkenswert. Die
US-amerikanische Musikpresse schuf dafür die Schublade »Ambient Punk«,
der das Erbe des Genres »Shoegaze« in einer erweiterten Form antritt. https://jungle.world/artikel/2018/06/die-ramones-des-neuen-jahrtausends
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Das Filmfestival »Woche der Kritik« startet in Berlin Die siebte »Woche der Kritik« findet vom 27. Februar bis 7. März in Berlin statt. Lauter Fragen Auf der in Berlin stattfindenden siebten Ausgabe des Filmfestivals »Woche der Kritik« soll über politische Haltungen und konsequentes Handeln diskutiert werden. Nur das Kino bleibt inkonsequent und verweigert Antworten. von Esther Buss Eine Frage, die einem in unsicheren Zeiten wie diesen schon mal in den Sinn kommen kann: »Diese Sache, von der wir nicht wissen, was es ist, woher kommt sie?« In Phillip Warnells Film »Intimate Distances« (2020) wird sie von einer älteren Frau gestellt, die auf den Straßen des New Yorker Stadtteils Queens fremde Männer anspricht, um sie in quasitherapeutische Gespräche zu verwickeln . Ein seltsames Casting. Szene aus Sion Sonos Film »Red Post on...
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